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Festpreis vs. Provision: Recruiting-Kosten im Vergleich 2026

NOBA Experts
2026

Die Kostenfrage im Recruiting

Recruiting ist eine der teuersten und zeitaufwändigsten Aufgaben im Personalwesen. Besonders bei IT- und Engineering-Positionen, wo der Fachkräftemangel die Besetzungszeiten in die Höhe treibt, stehen Unternehmen vor der Frage: Welches Kostenmodell ist das richtige?

Das traditionelle Provisionsmodell dominiert die Branche seit Jahrzehnten. Doch immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile von Festpreismodellen, die Planbarkeit und Kostentransparenz bieten. Dieser Artikel vergleicht beide Ansätze mit konkreten Zahlen und hilft Ihnen bei der Entscheidung.

Das Provisionsmodell: Der Branchenstandard

Das Provisionsmodell (auch Erfolgshonorar genannt) berechnet die Vergütung als prozentualen Anteil des Bruttojahresgehalts der besetzten Position. Die üblichen Sätze liegen zwischen 20% und 30%, je nach Spezialisierung und Seniorität der Position.

Beispielrechnungen Provisionsmodell

Junior Developer (60.000 EUR) bei 25%15.000 EUR
Senior Engineer (85.000 EUR) bei 25%21.250 EUR
Lead Architect (100.000 EUR) bei 25%25.000 EUR
VP Engineering (120.000 EUR) bei 30%36.000 EUR

Vorteile: Kein Risiko bei Nichtbesetzung, reines Erfolgshonorar. Nachteile: Kosten steigen linear mit dem Gehalt, bei mehreren Besetzungen wird es schnell sehr teuer, und die Provision kann Anreize setzen, Kandidaten mit höherem Gehalt zu platzieren.

Das Festpreismodell: NOBA Recruiting Pass

Der NOBA Recruiting Pass bietet ein transparentes Festpreismodell mit klar definierten Leistungen. Unabhängig vom Gehalt der besetzten Position zahlen Sie einen festen Betrag -- vollständig planbar und ohne versteckte Kosten.

Starter Pass

6.990 EUR

Für Einsteiger-Positionen und erste Besetzungen

Professional Pass

9.990 EUR

Für erfahrene Fachkräfte und Spezialisten

Expert Pass

14.990 EUR

Für Senior-Positionen und schwer zu besetzende Rollen

Executive Pass

25.000 EUR

Für Führungspositionen und C-Level Besetzungen

Vorteile: Volle Kostentransparenz, keine Abhängigkeit vom Gehaltsniveau, deutliche Ersparnisse bei höherwertigen Positionen. Nachteile: Vorabinvestition erforderlich, auch wenn die Besetzung länger dauert.

Kostenvergleich: Provision vs. Festpreis

Die folgende Tabelle zeigt den direkten Kostenvergleich für verschiedene Gehaltsstufen. Alle Angaben in EUR, zzgl. MwSt.

Jahresgehalt20% Provision25% Provision30% ProvisionFestpreisErsparnis
60.000 EUR12.000 EUR15.000 EUR18.000 EUR6.990 EUR42 - 61%
80.000 EUR16.000 EUR20.000 EUR24.000 EUR9.990 EUR38 - 58%
100.000 EUR20.000 EUR25.000 EUR30.000 EUR14.990 EUR25 - 50%
120.000 EUR24.000 EUR30.000 EUR36.000 EUR25.000 EUR0 - 31%

ROI-Berechnung: Mehr als nur der Preis

Die reine Kostenbetrachtung greift zu kurz. Der wahre ROI einer Recruiting-Investition umfasst mehrere Faktoren:

Time-to-Hire Einsparungen

Jeder unbesetzte Tag kostet Geld. Bei einem durchschnittlichen Tagessatz von 500 EUR für externe Überbrückungslösungen und einem geschätzten Produktivitätsverlust von 200 EUR/Tag bedeutet eine Verkürzung der Besetzungszeit um 20 Tage eine Ersparnis von 14.000 EUR.

NOBA durchschnittliche Time-to-Hire: 23 Tage (Branchendurchschnitt: 42 Tage)

Qualitätsverbesserung

Eine Fehlbesetzung kostet das 1,5- bis 3-fache des Jahresgehalts (Rekrutierung, Einarbeitung, Produktivitätsverlust, erneute Suche). Bei einem 80.000 EUR Gehalt sind das 120.000 - 240.000 EUR. Jede Verbesserung der Besetzungsqualität hat daher enormen Hebel.

NOBA Verbleibquote nach 12 Monaten: 94%

Skalierungseffekte

Bei mehreren Besetzungen pro Jahr potenzieren sich die Vorteile des Festpreismodells. Ein Unternehmen, das 5 Senior-Positionen im Jahr besetzt, spart mit dem Festpreismodell gegenüber 25% Provision bis zu 50.000 EUR -- Geld, das in Onboarding, Weiterbildung oder weitere Talentgewinnung investiert werden kann.

Fazit: Wann welches Modell passt

Das Provisionsmodell eignet sich, wenn Sie sporadisch einzelne Positionen besetzen, unsicher über den Erfolg der Suche sind und das finanzielle Risiko minimieren möchten.

Das Festpreismodell lohnt sich, wenn Sie regelmäßig rekrutieren, Kostentransparenz schätzen, höherwertige Positionen besetzen und den ROI Ihrer Recruiting-Investition maximieren möchten.

In der Praxis zeigt sich: Je höher das Gehaltsniveau und je mehr Positionen besetzt werden, desto stärker profitieren Unternehmen vom Festpreismodell. Der NOBA Recruiting Pass bietet dabei die ideale Kombination aus Planbarkeit, Qualität und Kosteneffizienz.

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